Bewahrung der Schöpfung

Die Vivere- Gruppe „Hülfensberg“ behandelte an Ihrem Treffen am 21.10.2018 das Thema Schöpfung.

Nach einem spirituellen Einstig und einem Franziskustext (aus Celano (80.2-81.61), unterhielten wir uns über welche Maßnahmen zur Bewahrung der Schöpfung bereits von uns umgesetzt werden oder angestrebt sind. Zum Abschluss des Treffens wurde gemeinsam ein Schöpfungs- Rosenkranz gebetet.

Ideen und Tipps aus dem Erfahrungsaustausch:

  • Vermeidung von Verpackungsmüll z.B. Taschen etc. beim einkaufen mitbringen und z.B. Brot, Fleisch, Käse etc. nicht extra verpacken lassen (Fleischer, Bäcker bevorzugen). (Beispiel: Bernadett und Thomas kaufen verschiedenste Produkte nur noch im Glas)
  • bewusstes einkaufen- wie groß ist die Lebensdauer des Artikels? (Beispiel: erfahrungsgemäß halten aufblasbare Swimmingpools nur eine Saison)
  • Kommunikation („nachhacken“) wenn Missstände festgestellt werden Beispiel: Carsten hat bei einer Großbäckerei ein Kaffee „to go“ gekauft, wo er sein Becher mitgebracht hat. Die Bedienung nahm für das befüllen des mitgebrachten Bechers ein Wegwerf- Becher und entsorgte es dann in den Müll. Carsten schrieb aus diesem Hintergrund an die Geschäftsleitung um diesen Missstand ihnen mitzuteilen. Er bekam eine Antwort, wo sich die Geschäftsleitung entschuldigte und die Mitteilung das alle Mitarbeiter darauf hingewiesen wurden ihr Verhalten zu ändern
  • Regional und Saisonal einkaufen (vermeidet zusätzliche Verpackungen und Umweltbelastungen durch Transport)
  • kritische Betrachtung der Urlaubsgewohnheiten: Flugreisen, Kreuzfahrt, (Carsten: was brauch ich um mich zu erholen, kann ich auch zu Hause oder Regional einen glücklichen Urlaub genießen?)
  • Fleischkonsum überdenken
  • Fast Food wenn möglich wegen der vielen Verpackungen darauf verzichten

Lesetipp:Nachhaltig wirtschaften – gerecht teilen (von Bruder Stefan Federbusch) Ökonomie aus franziskanischer Sicht

Weiteres:
Thomas: auf einer brachen Fläche wird altes Holz gebracht, welches verschiedenen Lebewesen ein Lebensraum bietet, auf einer Fläche, wo kranke Bäume gefällt werden mussten wird eine Blumenwiese entstehen, wo ein Lebensraum für verschiedensten Tieren entsteht. Thomas: „Lebensraum zurück an die Natur geben“
Carsten machte darauf aufmerksam, dass die spirituelle Seite unserer Anliegen deutlich erarbeitet werden sollte, um uns ein Profil zu geben. Bewegungen/ Organisationen guten Willens gibt es massenhaft Allgemein: Wo bleibt der Aufschrei- „alle“ stellen sich auf Hitze ein