Bewahrung der Schöpfung

Aktiv werden - Tipps für den Alltag vom WWF

Wie einfach es ist ganz persönlich zum Umweltschutz beizutragen beweisen folgende Tipps. Hauptsächlich stammen die Anregungen vom WWF, aber man findet im Web noch viele mehr, denn sparen kann man an allen Ecken und Enden.

Elektrogeräte ausschalten. Schalte deinen Computer, deine Kaffeemaschine oder sonstige Geräte ganz aus, denn auch im Stand-by-Modus verbrauchen elektrische Geräte Strom und belasten den Geldbeutel und das Klima erheblich. Im Elektrofachhandel erhältst du abschaltbare Verteilerleisten, die den Geräten den Saft abdrehen. Schalte auch den Monitor aus, wenn du Arbeit am Computer für längere Zeit unterbrichst. Ladegeräte nach Gebrauch immer aus der Steckdose ziehen, da sie auch Strom abzapfen, wenn sie nicht in Betrieb sind. Wenn du in den Urlaub fährst, solltest du alle elektrischen Geräte - auch Boiler und Durchlauferhitzer -vom Netz nehmen.

Kochen mit Deckel. Verwende beim Erwärmen immer einen Deckel. Kochen ohne Topfbedeckung kostet viermal so viel Energie wie mit Deckel, da sich die Garzeit erhöht. Außerdem sollte der Topf immer passend zur Herdplatte gewählt werden, da der Herd sonst unnötig Wärme verliert.

Richtig verpackt. Verwende alte Magazine und Zeitungen als Geschenkpapier.

Fischbestände schützen. Die langjährige Übernutzung der Meere hat dazu geführt, dass mittlerweile 85 % der weltweiten Fischbestände überfischt oder von Überfischung bedroht sind. Doch mit deinem Einkaufsverhalten kannst du dazu beitragen, die Fischbestände zu schonen. Der WWF-Einkaufsratgeber "Fische & Meeresfrüchte" hilft dir die richtige Wahl zu treffen. Hier siehst du auf einen Blick, welche Fische du bedenkenlos einkaufen kannst und welche du derzeit lieber meiden solltest.

Regionales Essen. Eingeflogenes Obst und Gemüse verbraucht durchschnittlich 48 mal mehr Treibstoff als Waren aus der Region. Dafür werden nämlich Transportwege gespart und so deutlich weniger Treibhausgase ausgestoßen. Wähle lieber regionales Gemüse und Obst vom Bauern in der Nähe oder vom Wochenmarkt.

Sharing is Caring.www.blablacar.de ist nur ein Beispiel von vielen in diesem Bereich. Ob frents.com, bookelo.com - letztere mit der Spezialisierung auf das Teilen von Büchern oder die boomenden Car-Sharing-Angebote - sie alle verbinden die Stichworte teilen und ökologischer Fußabdruck. Wir besitzen kein Auto mehr, wir leihen es uns. Ermöglicht wird das mit der Verbindung zur mobilen Welt. Schnell ein Auto leihen und sehen wo es steht? Gebrauchte aber gute Dinge bei dir in der Nähe kaufen kannst du z.B. über die Stuffle App.

Wasser sparen. Wasch dir die Hände doch einfach mal mit kaltem Wasser und stell das Wasser ab, während du dir die Zähne putzt oder unter der Dusche einschäumst. Vollbäder sollten eine Ausnahme sein, und gelegentlich macht zu zweit Duschen ja auch Spaß.

Metall recyceln. Das Recyceln einer Aluminiumdose spart 90 Prozent der Energie, die benötigt wird, um eine neue zu produzieren. Bei einem Kilogramm Aluminium sparst du 11 Kilogramm CO2.

Raumtemperatur senken. Wenn man die Raumtemperatur um nur ein Grad Celsius senkt, spart man fünf bis zehn Prozent Heizenergie - und zugleich etwa 200 Kilogramm C02 sowie rund 70 Euro pro Haushalt u. Jahr.

Faire Blumen. 82 Prozent aller Schnittblumen werden importiert - die meisten davon aus den Niederlanden. Doch besonders im Winter stammt fast die Hälfte aller importierten Schnittblumen aus südlichen Ländern wie Kolumbien, Ecuador, Kenia, Israel oder Spanien. Achte darauf, dass du nur Blumen mit einem Fairtrade-Siegel kaufst! Die Organisation sorgt dafür, dass die Arbeiter unter besseren Bedingungen und zu besseren Löhnen arbeiten.

Lampen mit geringem Verbrauch. Verwenden Lampen der Energieeffizienzklasse A, Leuchtdioden (LED), Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen. Diese Lampen halten sechs bis 15-mallänger als herkömmliche Glühlampen. Halogenlampen können laut WWF nicht empfohlen werden, denn sie verbrauchen deutlich mehr Energie als LEDs oder Energiesparlampen. Um die Lebensdauer zu optimieren, müssen Energiesparlampen beim Einschalten abgekühlt sein. Daher sollten Sie Lampen eingeschaltet lassen, wenn die Leuchtpause nur einige Minuten betragen würde.

Plastik vermeiden. Versuche wo es nur geht den Kauf von Plastik zu vermeiden. Gibt es das gleiche Produkt womöglich in Glasbehältern (vor allem Getränkeflaschen)? Spare mit Plastik an jeder Ecke!!! Lies auf Sein.de auch den Bericht zur Filmdokumentation "Plastic Planet" - das wird dir die Augen öffnen.

Stoßlüften. Gekippte Fenster vergeudet Energie und fördern außerdem die Schimmelbildung. Deshalb lieber mehrmals täglich kurz, aber kräftig mit weit geöffneten Fenstern lüften!

Weitere Links: Lebensmittel teilen: foodsharing.de Unverpackt Einkaufen: www.11ie.de/uebersicht-der-unverpacktlaeden/

Katholische Hilfswerke stehen in Corona-Krise zusammen: Renovabis Pfingstaktion 2021 - Vivere ist dabei

Mit dem Leitwort „DU erneuerst das Angesicht der Erde. Ost und West in gemeinsamer Verantwortung für die Schöpfung“ nimmt Renovabis für die Pfingstaktion 2021 die ökologischen Herausforderungen und damit unsere christliche Verantwortung für die Schöpfung in den Blick.

Alle Menschen wollen und sollen auf dieser Erde gut leben können. Eine Voraussetzung hierfür sei nach Renovabis – neben vielen anderen –, dass Menschen den Reichtum und die Verletzlichkeit der Schöpfung erkennen und dass sie sich für die Bewahrung der Schöpfung verantwortlich fühlen.
Diese Denkweise ist Renovabis mit seinem namensgebenden Psalm 104 ins Stammbuch geschrieben: „Du erneuerst das Angesicht der Erde“. Für das Kampagnen- und Jahresleitwort 2021 hat das Hilfswerk hinzugefügt: „Ost und West in gemeinsamer Verantwortung für die Schöpfung“. Solidarisches Handeln mit den und für die Menschen weltweit ist in diesen Krisenzeiten dringend notwendig. Als Gemeinschaft der katholischen Hilfswerke sehen wir uns dabei in einer besonderen Verantwortung.

Vivere unterstützt in seiner Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung und im Geist von Franz von Assisi dieses Ziel.